Gebäudesanierung: Spagat beim baulichen Brandschutz


14.12.2021
Uhrzeit: 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Seevetal

Das Seminar ist bei der Architektenkammer M-V mit 6,0 Fortbildungsstunden anerkannt.

Die Umsetzung qualifizierter Brandschutzkonzepte gewinnt bei der Gebäudesanierung, insbesondere bei Gebäuden der GK 3 bis 5 und bei Sonderbauten, zunehmend an Bedeutung und stellt für alle am Bau Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Gelingt die fachgerechte Umsetzung nicht oder wird der Brandschutz nur mangelhaft bzw. ohne die nötigen Nachweise und Dokumentationen ausgeführt, sind neben dem damit verbundenen Ärger meist auch Bauverzögerungen und höhere Kosten die Folge. Oft bestehen Wände und Decken aus historischen oder gar unbekannten Baustoffen, denen die Baustoff- und Bauteilanforderungen der aktuellen Bauordnung gegenüberstehen. In diesem Zusammenhang ist es genauso wichtig, dass häufige Begriffe wie „materieller und formeller Bestandsschutz, geschützter Bestand, konkrete Gefahr usw.“ richtig interpretiert und angewandt werden. Bei Modernisierungen erfolgt ein erheblicher Eingriff in die Bausubstanz, deshalb ist bei älteren Gebäuden besonders der Denkmalschutz zu beachten. Durch die Öffnung des europäischen Marktes und die Einführung der MVV TB in den Ländern gibt es für Bauprodukte eine Vielzahl neuer Begrifflichkeiten und Nachweise, die noch nicht überall sicher genutzt werden.

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