Brennpunkt: Flucht- & Rettungswege im Neubau und im Bestand


05.11.2020
Uhrzeit: 9:00 bis 17:00 Uhr und andere Termine
Ort: Seevetal und andere Orte

Das Seminar ist bei der Architektenkammer M-V mit 6,0 Fortbildungsstunden anerkannt.

Flucht- und Rettungswege sind der heilige Gral des baulichen Brandschutzes. Das Bauordnungsrecht gibt das Sicherheitsniveau zwar schematisch vor, das Gebäude ist aber individuell zu betrachten. In Bestandsgebäuden besteht die besondere Herausforderung darin, festzustellen ob ein Abweichen des Ist-Zustands vom aktuellen Baurecht durch den Anspruch auf Bestandsschutz gedeckt ist. In der Ausführung können kleine Fehler echtes Katastrophenpotential entwickeln. Ein mangelhafter Rauchschutz bei der Wahl der Türen zum Treppenraum kann das gesamte Entfluchtungskonzept eines Gebäudes zunichtemachen. Ein Fenster, das nicht richtlinienkonform anleiterbar ist, bedeutet, dass es keinen zweiten Rettungsweg gibt.

Verstöße gegen die bauordnungsrechtlichen Vorgaben zur TGA-Installation können nicht nur zu erheblichen Gefahren führen, sondern die Funktion eines notwendigen Flurs beenden. Neben der Gefährdung gibt es aber auch das Problem der Baukosten die zumindest dann explodieren, wenn durch Unkenntnis überzogene Maßnahmen gefordert werden. Ohne detaillierte Fachkenntnisse ist eine gesetzeskonforme und haftungsfrei Planung und Ausführung nicht möglich.

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