Brandschutz im Industriebau: Korrekte Anwendung der Industriebaurichtlinie


20.03.2019
Uhrzeit: 9:00 bis 17:00 Uhr und weitere Termine
Ort: Seevetal

Das Seminar ist bei der Architektenkammer M-V mit 6,0 Fortbildungsstunden anerkannt.

Für Industriebauten, die nach den Bauordnungen der Länder als Sonderbauten zu behandeln sind, ist für eine Brandschutzplanung im Wesentlichen die Industriebaurichtlinie maßgebend. Die korrekte Anwendung der neuen Muster-Industriebaurichtlinie, soweit sie im jeweiligen Bundesland eingeführt und anzuwenden ist, erfordert jedoch vertieftes Know-how und ein gewisses Erfahrungspotenzial.

Im Abschnitt 6 stellt die Richtlinie ein vereinfachtes Nachweisverfahren für Industriebauten mit geringem Risikopotenzial zur Verfügung. Hierbei geht es darum, eine rechtssichere Brandschutzplanung zu ermöglichen, ohne besondere Nutzungseinschränkungen und rechnerische Nachweisführungen. Sind für Industriebauten besondere Abweichungen von den Vorgaben der Bauordnungen geplant – insbesondere geringere Anforderungen an die Feuerwiderstandsfähigkeit des Tragwerks oder sehr großlächige Brand- oder Brandbekämpfungsabschnitte –, so ist eine Nachweisführung mit dem Rechenverfahren der DIN 18230 (Abschnitt 7) vorgesehen.

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