Ausstellung "Stadtwende" | 18.10.-20.11.2022 < Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

News vom 04.10.2022
DDR-Baupolitik und bürgerschaftliches Engagement gegen Abrisspolitik im Fokus einer Ausstellung:
Eine Wanderausstellung präsentiert – in enger Kooperation mit örtlichen Leihgebern und Zeitzeuginnen – die Ergebnisse eines vierjährigen BMBF-Forschungsprojektes der Technischen Universität Kaiserslautern mit der Bauhaus Universität Weimar, dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner und der Universität Kassel.
Ende der 1980er Jahre befanden sich zahlreiche Innenstädte in der DDR in einem katastrophalen baulichen Zustand. Auch in Schwerin gab es solche Orte des Verfalls. Wie es so weit kommen konnte, ist dagegen kaum bekannt. Dieses Stück Städtebau- und Zeitgeschichte erzählt die Wanderausstellung „Stadtwende“. Im einführenden Basismodul werden die Hintergründe und auch Fehlentwicklungen von Städtebau und Stadterneuerung in der DDR selbst sowie im europäischen Kontext beleuchtet. Ein eigener Ausstellungsteil widmet sich der spezifischen Entwicklung in Schwerin.

Wir freuen uns, dieses bewegte Kapitel in der jüngeren Schweriner Stadtgeschichte erstmals derart umfassend anhand von zahlreichen gezeigten Fotografien und Originaldokumenten darstellen zu können. Stadtpate und Autor: Frank-Peter Jäger (TU Kaiserslautern) Kuratoren: Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt und Dr.-Ing. Thomas Fischer (TU Kaiserslautern); Gestaltung: Agentur 3undzwanzig, Dessau

Ort: Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin
Dienstag - Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr, 18.10.-20.11.2022

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, den 18.10.2022 um 17 Uhr

 
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