Fachtagung: Drinnen und draußen · Kunst im Norden der DDR , 14.-16.September 2022

News vom 14.09.2022
Kunst aus der Zeit der DDR, im öffentlichen Raum oder bewahrt in Museen, hat viele Aspekte. Es gibt Wandbilder an Bauwerken und Tafelbilder in Museen. Plastiken finden sich im Freien ebenso wie in öffentlichen Sammlungen. Brunnen und Mahnmale gehören auch dazu. Allesamt sind dies Zeugnisse ihrer Zeit. Sie entstanden, um ihre Umgebung zu verschönern, zur Betrachtung anzuregen und auch, um im Sinne des herrschenden Sozialismus zu agitieren. Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch die Landesdenkmalpflege, und die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit der Kunstsammlung laden zur Fachtagung
„Drinnen und draußen · Kunst im Norden der DDR“ mit Exkursionen und Ausstellungen
vom 14.09. bis 16.09.2022.

Veranstaltungsort ist das Haus der Kultur und Bildung (HKB), Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg.

In den letzten 30 Jahren ist die Kunst im öffentlichen Raum Schritt für Schritt verschwunden. Häufig standen die Werke Erneuerungen im Wege für einen Standard, der heute modern oder üblich ist. Wandmalerei fiel der Wärmedämmung an Schulen oder Wohnhäusern zum Opfer, Figurengruppen standen an „falschen“ Orten und mussten weichen.
In der Kunstsammlung Neubrandenburg, 1982 als jüngstes Kunstmuseum in der DDR gegründet, ist die Bestandsausstellung „Unsere Wurzeln. Kunst aus DDR-Zeit“ zu deren 40. Geburtstag, zu sehen.
Im Haus der Kultur und Bildung (HKB) zeigen wir Gemälde im damaligen Besitz von Parteien und Massenorganisationen in »Kunst aus DDR-Zeit aus dem Museum Utopie und Alltag«.

Das Programm zur Tagung als PDF zum Download:
>> hier <<

Ihre verbindliche Anmeldung erfolgt über ein Online-Formular und ist bis 14. August 2022 möglich:
www.neubrandenburg.de

 
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