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Tag der Architektur 2016 in Wismar

Podiumsdiskussion „Wismar und Vision“ im Rathaus der Hansestadt Wismar | Foto: Markus Wojatschke Aktionstage in Wismar unter dem Aufruf: „Schau Dich um! Was siehst Du?“

Zum dritten Mal organisierte die Kammergruppe Wismar/NWM ein vielfältiges Programm anlässlich des Tages der Architektur. Die Kammergruppe lud am 25. und 26. Juni 2016 zur zweitägigen Veranstaltungsreihe mit Ausstellungseröffnung und öffentlichen Diskussionsforen ins Rathaus der Hansestadt Wismar ein.

Den Auftakt der Reihe bildete eine Ausstellungseröffnung am Freitag mit Zeichnungen und Skizzen von Architekten aller Disziplinen sowie von Schülerinnen und Schülern aus Wismar. Eine anschließende Podiumsdiskussion zum Thema „Wismar und Visionen“ nutzten interessierte Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam mit Fachleuten die zukünftige Stadtentwicklung der Hansestadt zu diskutieren.

Zu diesem Anlass stellte Barbara Genschow vom Rostocker Wirtschaftsinstitut, wimes Stadt- und Regionalentwicklung, die Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Hansestadt Wismar vor. Geladene Podiumsteilnehmer waren Jörn Willert, Architekt für Stadtplanung (STADT + HAUS Architekten und Ingenieure GmbH & Co. KG, Wismar), Peter Fröhlich (Abteilung Schule, Jugend und Fördermöglichkeiten, Hansestadt Wismar) und der ehemalige Professor Adrian von Starck (Hochschule Wismar, Fakultät Gestaltung).

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage danach, wie sich die Stadt Wismar zukünftig weiter entwickeln und stärker profilieren kann. Die detaillierte Bestandsaufnahme, erläutert durch Barbara Genschow, bescheinigte der Hansestadt eine positive Entwicklung in den letzten 25 Jahren. Getragen von den wirtschaftlichen Erfolgen durch das ansässige Produktions- und Tourismusgewerbe, zeichne sich auch ein steter Einwohnerzuwachs als Ergebnis ständiger Bemühungen für die Stadt Wismar ab.

Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt, der das Podium spontan an diesem Abend erweiterte, betonte die Wichtigkeit eines kreativen und gemeinsam geführten Diskurses für die Bewältigung anstehender Aufgaben. Mit Blick auf die Jugendlichen, die in der nächsten Generation die Geschicke ihrer Stadt in die Hände nehmen müssen, warb er bei der Verwaltung, den Bürgern und den fachlich beteiligten Planern, eine offene, selbstbewusste Herangehensweise bei der Mitgestaltung einzunehmen. Besonders im Dialog mit dem Podiumsteilnehmer Adrian von Starck wurde die Bedeutung von Bildung und Forschung, Kunst und Kultur bei der Suche nach einem unverwechselbaren städtischem Profil diskutiert.

Am nächsten Tag der Veranstaltung stand eine öffentliche Parlamentssitzung des Kinder und Jugendparlamentes (KiJuPa) der Hansestadt Wismar im Fokus. „Anliegen der Parlamentssitzung war es vor allem, für mehr Akzeptanz und Mitbestimmung der Jugendlichen in den öffentlich städtischen Gremien der Hansestadt zu werben“, betont Kurt M. Herrmann, Sprecher der Kammergruppe Wismar/NWM.

Moderiert und begleitet wurde die Veranstaltung sowie alle anderen Aktionen im Rathaus von Ulrike Willert und Kurt M. Herrmann, den Sprechern der Kammergruppe Wismar/NWM. „In diesem Jahr haben wir bewusst ein breites Spektrum rund um die Themen Architektur und Demokratie am Beispiel der Hansestadt Wismar mit engagierten Kolleginnen und Kollegen und besonders mit den Kindern und Jugendlichen auf die Beine gestellt. Unser Ziel war es, Anregungen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Prozesse der Mitbestimmung und Teilhabe anhand konkreter Sachverhalte aus dem Berufsalltag sowie dem alltäglichen Leben aussehen können – nach dem Motto: Wer aufmerksam und kritisch seine Umwelt betrachtet, kann diese auch selbstständig und verantwortungsvoll mitgestalten“, resümieren die Kammergruppensprecher Ulrike Willert und Kurt M. Herrmann.

(Text: Nachlese veröffentlicht im DAB, Regionalteil M-V 08-2016)

 
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Infomaterial

Foto: Thomas Henschel, Grundbuchamt Greifswald, Architekt: butler architekten
Hier finden Sie das Programmheft + Plakat zum Tag der Architektur 2016 in M-V als PDF-Datei zum Download: