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Auftaktkonferenz: Modellvorhaben „Mecklenburg-Strelitz“ am 17. Juli 2017

Am 17. Juli 2017 fand der Auftakt des Modellvorhabens „Mecklenburg-Strelitz – historische Baukultur im Wandel“, das im Rahmen des bundesweiten ExWoSt-Forschungsfeldes (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ durchgeführt wird, im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz statt.

Rund 30 Akteure aus den Bereichen Tourismus, Bauen und Planen sowie Vertretern aus Kommunal- und Gemeindeverwaltung diskutierten mit den Projektpartnern Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern, Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e. V. sowie die Forschungsassistenz des Bundebauministeriums über Po­tenziale, Erwartungen und erste Maßnahmen sowie den vorteilhaften Wechselwirkungen von Baukultur und Tourismus in der Region Mecklenburg-Strelitz.

 
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Eindrücke vom Auftakt am 17.07.2017

   
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Modellvorhaben "Mecklenburg-Strelitz - historische Baukultur im Wandel"

Regionale Baukultur sollte und kann das zukünftige Fundament für einen qualitätvollen Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern sein.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat zusammen mit den Projektpartnern Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern, Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern durch eine gemeinsame Antragstellung im Rahmen von ExWoSt 2016 den Zuschlag für ein bundesweites Modellvorhaben erhalten.  

Das Modellvorhaben „Mecklenburg-Strelitz – historische Baukultur im Wandel“ ist eines von acht ausgewählten Modelvorhaben, die sich ursprünglich mit bundesweit 70 eingereichten Bewerbungen um die Teilnahme an dem ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ erfolgreich beworben haben.

Der Forschungszeitraum verläuft von 2017 bis 2019.

Weitere Modellvorhaben in Deutschland

Weitere Modellvorhaben sind u. a. die Elbe-Weser-Region, der Landkreis Lüchow-Dannenberg, die Region Schorfheide-Chorin (Landkreise Uckermark und Barnim), das Lausitzer Neisseland mit der Stadt Weißwasser, das Sauerland, die Stadt Mainbernheim und die „Kooperation Südschwarzwald“.



Ziele des Forschungsfeldes „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“

Dahinter steckt die Idee, dass sich Baukultur, das heißt gutes und zeitgemäßen Planen und Bauen, und Tourismus im ländlichen Raum wechselseitig positiv beeinflussen können. Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands wird das gewinnbringende Potenzial einer Zusammenarbeit bislang zu wenig wahrgenommen. Dies soll sich im Ergebnis des Modellvorhabens ändern, auch für Mecklenburg-Vorpommern.

In diesen Modellvorhaben soll die Grundlage für dauerhafte Kooperationen und Netzwerke gelegt werden. Dies könnte zum Beispiel die Förderung der Entwicklung historischer und moderner Architektur zu touristischen Anziehungspunkten sein. Die Arbeit in den einzelnen Modellvorhaben dient auch dazu, für andere Regionen und Städte beispielgebende und motivierende Ergebnisse zu erarbeiten.  

ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“
Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), betreut vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Mit dem ExWoSt-Forschungsfeld „Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region“ werden Akteure aus dem Baubereich und Tourismus zusammen gebracht, um das interdisziplinäre Arbeiten vor Ort stärker voranzubringen.

www.bbsr.bund.de
www.baukultour.de


 
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